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als krebspatientin haben SIE bereits einen sehr anstrengenden und beschwerlichen weg hinter sich. viele ängste, zweifel, schlaflose nächte und ängste liegen hinter IHNEN oder begleiten SIE noch. fragen nach dem warum, wieso oder auch nach der zukunft beschäftigen SIE.
wie geht es weiter ? welche therapie ist für SIE die richtige ? gibt es die richtige und alleingültige therapie überhaupt ? wie sollen die nachuntersuchungen durchgeführt werden ? gibt es möglichkeiten im bereich der alternativmedizin ? kann ich noch mehr für mich tun ?
vielleicht haben SIE sich schon die eine oder andere frage selbst gestellt. oder SIE haben vielleicht noch ganz andere fragen. als onkologisch verantwortlicher arzt, der zu den speziellen fragestellungen bei einer krebserkrankung und natürlich auch bei der beratung zu einer individuellen therapie speziell ausgebildet wurde, freue ich mich auf IHRE anfragen .
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in letzter zeit wurden SIE als patientin mit brustkrebs vielleicht von IHRER kranken kasse angeschrieben, an einem sogenannten desease managment program (DMP)brustkrebs teilzunehmen. gleichzeitig erhielten SIE eine liste der an diesem programm teilnehmenden ärzte.
dort werden SIE mich nicht finden !!
meine gründe dafür:
- dieses programm verbessert in keiner weise die medizinische versorgung der patientinnen;
- es wurde ausschliesslich wegen finanziellen vorteilen der kranken kasse eingeführt; wenn SIE sich einschreiben, erhält IHRE kranke kasse einige tausend euro "prämie". der teilnehmende arzt noch nicht einmal 1% davon !
- und !! SIE können sich als einzigen vorteil davon die 10 euro praxisgebühr sparen, nehmen dann allerdings in kauf, das sehr umfangreiche daten von IHNEN und zu IHRER erkrankung erhoben werden müssen und noch niemand weiss, was mit diesen daten geschieht !! überlegen SIE sich bitte, ob SIE IHRE kompletten daten für 10 euro an eine anonyme sammelstelle geben möchten. was danach mit den daten passiert, weiss wie gesagt noch keiner ....
- von den teilnehmenden ärzten wurde keine besondere qualifikation verlangt, jeder kann teilnehmen. obwohl sogenannte "onkologisch verantwortliche" ärzte zur verfügung stehen, wurde auf deren mitarbeit keinerlei wert gelegt. dies verwundert dann doch nicht, war doch der zweck der einführung lediglich ein finanzieller ...
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